11. Skulpturenpark

Im Rausch der Farben

Ausstellung vom 3. August bis 14. September 2008

Vernissage: Sonntag, 3. August 2008, 11.00 Uhr
Begrüßung und Vorstellung der Künstler: Frau B. von Stechow
Musikalische Umrahmung: Martin Gröber, Saxophon

Finissage: Sonntag, 14. September 2008, 11.00 Uhr
Begleitung: Endgültiges Südhessisches Ukulelenorchester unter der Leitung von Bodo Kolbe

Während der Skulpturenausstellung findet ein umfangreiches Rahmenprogramm statt.

Samstag 9. und Sonntag 10. August: Kinder ab 10 Jahren können unter der Leitung des Künstlers Filippe Mirante und des Liedermachers Siggi Liersch eigene Skulpturen erschaffen (Anmeldung Sport- und Kulturamt, Tel. 06105-938-208 oder – 209).

Freitag 22. August, 20.30 Uhr: Werkstattkonzert des SKV Blasorchesters für Kinder ab 6 Jahren. Rasseln und andere Rhythmusinstrumente sind willkommen.

Samstag 23. August, 20.00 Uhr: Hans Bolz präsentiert eine Performance unter dem Titel „Eine Zeit in der Hölle“ von Arthur Rimbaud.

Freitag 29. August, 20.30 Uhr: Jazz im Park mit der „Black and White Cooperation“ Bei allen Veranstaltungen steht das Bürgerhaus Mörfelden als Regenalternative zur Verfügung.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

Parkanlage am Bürgerhaus Mörfelden
Blumenstraße/Parkstraße
64546 Mörfelden-Walldorf

Links auf Seiten über den Skulpturenpark 2008

HyperTours (http://hypertours.com/go/tours/park_08/park_01.html)

Die Künstler

Alf Becker, Allendorf / Lumda

Der seit 1980 als freischaffender Bildhauer arbeitende Alf Becker zeigt Skulpturen aus Stein und farbigem Stahl.

Werner Berges, Schallstadt bei Freiburg

Der berühmte Pop-Art-Künstler Werner Berges  zeigt überlebensgroße Skulpturen aus farbig bemaltem Stahl.

Gisela Buchholz, Hamburg

Die zweieinhalb Meter hohen, langgestreckten Stahlfiguren von Giesela Buchholz wirken wie Schattenrisse, die in tänzerischern Bewegungen verharren. Ihr gelingt es die Starrheit des kühlen und harten Eisens zu überwinden. Das schwere Material bekommt eine neue Bedeutung. Mit Leichtigkeit erheben sich die scharfbegrenzten Schatten der Tänzer zum Reigen.

Nabo Gaß, Wiesbaden

Aus eingefärbtem, transparentem Plexiglas geschnittene uccelli migratori "bevölkern" den Park, sitzen Zugvögeln gleich auf Überlandleitungen oder in den Bäumen und erinnern in ihrer Form als beflügelte Menschen an deren Wanderungen, ausgelöst durch  Krisen, oder klimatische Veränderungen.

Kristina Fiand und Ernst Groß, Frielendorf

Als Bildhauerehepaar arbeiten Kristina Fiand und Ernst Groß oft gemeinsam, fertigen aber auch eigenständige Arbeiten an. In Mörfelden zeigen sie jeweils zwei bis drei Meter hohe Skulpturen aus bemaltem Holz.

Ingrid Hornef, Hofheim

Die "Blaue Blume" oder "Fleur Bleue", wie sie die Franzosen nennen, ist keine reale Blume. Sie ist ein geistiges Konstrukt. Aus diesem Grunde wurde sie mit Hilfe eines Zirkels entworfen. Die so entstandene Form der "Blauen Blume" erinnert an einen Stern, der auch ein Symbol für Unendlichkeit und das Paradies ist.

Herbert Mehler, Riedenheim

Die drei Meter großen Skulpturen von Herbert Mehler zeichnen sich durch ihre Distanz zu den Realien der Welt aus. Sie stellen nichts dar, sondern geben allenfalls Anstöße zu Assoziationen. Durch Wiederholungen, Differenzierungen und rhythmischen Bewegungen innerhalb einer festen Form entstehen dynamische Gefüge voller Energie. "kavex" ist ein Kunstwort, das bewußt technisch klingen soll. Es setzt sich zusammen aus der jeweils zweiten Silbe der Adjektive "konKAV" und "konVEX".

Hella Nohl, Gießen

Die Schriftstelen von Hella Nohl sind als Botschaften zu sehen. Im Fall dieser Ausstellung geheimnisvolle und nicht lesbare Mitteilungen, die dennoch etwas ahnen lassen vom Vergangenen, Untergegangenen. Sie wachsen gleichsam aus der Erde wie die Bäume ringsum, und sie erzählen Geschichten. Der "Text" ist weniger als Inschrift oder Denkschrift zu verstehen, denn als eine Art "Archiv", das Überliefertes in übertragener Form festhält und sichtbar macht.

Claudia Eva Nuovia, Erbach / Odenwald

Die aus Erbach im Odenwald stammende Künstlerin Eva Claudia Nuovia zeigt mit einer drei Meter hohen Skulptur aus Metall und Kunstoff eine Arbeit aus ihrem Bildzyklus "CLiNGS - Musik für die Augen".

Willi Schmidt, Frankfurt

Seit 1956 ist Willi Schmidt freier Bildhauer und übernahm Lehrtätigkeiten an der Städelschule, wo er dann auch von 1972 - 1989 als Dozent in der Ausbildung theoretisch und praktisch tätig war. Von ihm stammt unter anderem "Die Fett Gret (Große Liegende)" in der Frankfurter Fressgass. Willi Schmidt ist unser diesjähriger Ehrengast.

Lothar Steckenreiter, Rodgau

Durch das Verbinden, das Durchdringen der drei Meter langen, farbigen Stäbe entsteht ein Eigenleben. Die Strukturen entfalten ihre eigene formelle Logik. Diese kommen nicht von außen, sind nicht vorgedacht, sondern ergeben sich durch intuitive Gestaltung und aus dem Gefühl für Balance. Es entsteht ein sensibles Gefüge mit einer abstrakten geometrischen Form, eine "Welt" mit Verflechtung und Ausdehnung nach innen und außen.

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